studio maca ist ein Architekturbüro aus Liechtenstein.
Vorarlbergerstrasse 214
9486 Schaanwald
Liechtenstein
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+423 783 0084
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Projekte ︎︎︎
Vaduz
Projekt, 2024–2026
In ruhiger Lage am Giessabach in Vaduz werden zwei Geschosse eines Bürogebäudes in Wohnungen transformiert. Das Projekt versteht die Umnutzung nicht als Bruch, sondern als Weiterdenken des Bestands: Die vorhandene Struktur mit ihren Eigenheiten und Qualitäten bildet die Grundlage der neuen Wohnungen.
Dabei wird insbesondere die räumliche Qualität der Bandfenster aufgegriffen: Die Wohn- und Schlafräume sind entlang der Fassade angeordnet. Innentüren entlang der Fassade schaffen zusätzliche räumliche Verbindungen und vermitteln eine überraschende Grosszügigkeit. Der ehemalige Korridor wird zum Versorgungskern mit Bädern und Abstellräumen. Den Wohnungen werden nach Süden vorgesetzte Balkone zugeordnet. Die expressive Stahlkonstruktion tritt bewusst in Dialog mit dem Bestand, löst die geschlossene Fassadenwirkung auf und verleiht dem Gebäude eine neue Offenheit.
Weiters wird die gesamte Gebäudehülle saniert. Hochwertige Dreifachverglasungen ersetzen die bestehenden Fenster und die Fassade wird zusätzlich gedämmt. Die Energieversorgung wird auf eine klimaschonende Wärmepumpe umgestellt und durch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach ergänzt. So entsteht ein nahezu energieautarkes Gebäude, das im Betrieb keine CO₂-Emissionen verursacht. Schadstoffbelastete Materialien im Innenraum werden rückgebaut und ersetzt.
Projekt, 2024–2026
In ruhiger Lage am Giessabach in Vaduz werden zwei Geschosse eines Bürogebäudes in Wohnungen transformiert. Das Projekt versteht die Umnutzung nicht als Bruch, sondern als Weiterdenken des Bestands: Die vorhandene Struktur mit ihren Eigenheiten und Qualitäten bildet die Grundlage der neuen Wohnungen.
Dabei wird insbesondere die räumliche Qualität der Bandfenster aufgegriffen: Die Wohn- und Schlafräume sind entlang der Fassade angeordnet. Innentüren entlang der Fassade schaffen zusätzliche räumliche Verbindungen und vermitteln eine überraschende Grosszügigkeit. Der ehemalige Korridor wird zum Versorgungskern mit Bädern und Abstellräumen. Den Wohnungen werden nach Süden vorgesetzte Balkone zugeordnet. Die expressive Stahlkonstruktion tritt bewusst in Dialog mit dem Bestand, löst die geschlossene Fassadenwirkung auf und verleiht dem Gebäude eine neue Offenheit.
Weiters wird die gesamte Gebäudehülle saniert. Hochwertige Dreifachverglasungen ersetzen die bestehenden Fenster und die Fassade wird zusätzlich gedämmt. Die Energieversorgung wird auf eine klimaschonende Wärmepumpe umgestellt und durch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach ergänzt. So entsteht ein nahezu energieautarkes Gebäude, das im Betrieb keine CO₂-Emissionen verursacht. Schadstoffbelastete Materialien im Innenraum werden rückgebaut und ersetzt.
Buchs
Projekt, 2024–
Landschaftsarchitektur: a3s, Wil
Der Stadtteil Altendorf ist durch eine historisch gewachsene Haufenbebauung geprägt. Die einzelnen Baukörper bilden die charakteristischen kleinteiligen Zwischenräume. Die Qualität der Freiräume liegt in den immer wieder neu entstehenden Blickachsen, die sich beim Durchqueren ergeben. Dadurch erhält das Quartier die charakteristische räumliche Qualität eines gewachsenen Dorfes.
Die Setzung und Körnigkeit der neuen Baukörper ist aus dieser Beobachtung heraus entstanden und knüpft an die ortstypischen Freiraumqualitäten an. Das Zentrum des Ensembles bildet die Fabrikantenvilla. Im nördlichen Teil des Grundstücks wird das Volumen der bestehenden Scheune als Wohnhaus wieder aufgebaut und durch einen abgesetzten Anbau im Osten erweitert.
Im südlichen Teil des Grundstücks ist ein Neubau geplant. Der Versatz im Baukörper definiert die Aussenräume und gliedert das Volumen. Das Gebäude ist bewusst von der Fabrikantenvilla abgedreht, so dass ein grosser gemeinsamer Vorplatz entsteht, der sich im Osten zum gemeinschaftlich genutzten Garten öffnet. Der Strassenraum wird dadurch bewusst verengt (ein weiteres Charakteristikum des Quartiers), um die Freiräume in der zweiten Reihe zu vergrössern.
Der Gebäudetypus beider Bauten bezieht sich auf historische Bauernhäuser, die aus kleineren Einzelgebäuden „zusammengewachsen“ sind. Die Einzelgebäude bleiben dabei stets ablesbar.
Projekt, 2024–
Landschaftsarchitektur: a3s, Wil
Der Stadtteil Altendorf ist durch eine historisch gewachsene Haufenbebauung geprägt. Die einzelnen Baukörper bilden die charakteristischen kleinteiligen Zwischenräume. Die Qualität der Freiräume liegt in den immer wieder neu entstehenden Blickachsen, die sich beim Durchqueren ergeben. Dadurch erhält das Quartier die charakteristische räumliche Qualität eines gewachsenen Dorfes.
Die Setzung und Körnigkeit der neuen Baukörper ist aus dieser Beobachtung heraus entstanden und knüpft an die ortstypischen Freiraumqualitäten an. Das Zentrum des Ensembles bildet die Fabrikantenvilla. Im nördlichen Teil des Grundstücks wird das Volumen der bestehenden Scheune als Wohnhaus wieder aufgebaut und durch einen abgesetzten Anbau im Osten erweitert.
Im südlichen Teil des Grundstücks ist ein Neubau geplant. Der Versatz im Baukörper definiert die Aussenräume und gliedert das Volumen. Das Gebäude ist bewusst von der Fabrikantenvilla abgedreht, so dass ein grosser gemeinsamer Vorplatz entsteht, der sich im Osten zum gemeinschaftlich genutzten Garten öffnet. Der Strassenraum wird dadurch bewusst verengt (ein weiteres Charakteristikum des Quartiers), um die Freiräume in der zweiten Reihe zu vergrössern.
Der Gebäudetypus beider Bauten bezieht sich auf historische Bauernhäuser, die aus kleineren Einzelgebäuden „zusammengewachsen“ sind. Die Einzelgebäude bleiben dabei stets ablesbar.
Rain, Luzern
Wettbewerb, 2023, in Zusammenarbeit mit Felix Zeitler, Laura Lammar und Dominic Kim
Landschaftsarchitektur: BIOS, Brüssel
Bauingenieur: Dr. Patrick Ole Ohlbrock
Der vorgeschlagene Entwurf knüpft an die bestehenden Qualitäten der Aussenräume an und definiert durch die präzise Setzung zum Schulhaus Feldmatt zwei bestehende Spiel- und Pausenplätze neu. Die städtebauliche Figur ist das Ergebnis einer genauen Analyse der vorgefundenen Situation und schliesst das Areal nach Westen ab.
Analog zur bestehenden Mehrzweckhalle des Schulhaus Feldmatt orientiert sich die grosszügige Turnhalle zur Chrumweidstrasse. Dies fördert die Verbindung zu den nördlich gelegenen Aussensportanlagen und ermöglicht die Nutzung der Turnhalle durch Externe auch während des Schulbetriebs. Gleichzeitig kann der grosszügige Zuschauerbereich als witterungsgeschützte Erweiterung des Pausenplatzes den Schulkindern während den Unterrichtszeiten zugänglich gemacht werden.
Die neuen Schul- und Kindergartenräume orientieren sich in ihrer Lage und Ausrichtung am Schulhaus Feldmatt und werden über die bestehenden Pausenplätze erschlossen. Der Haupteingang liegt in der Achse des überdachten Durchgangs des Schulhaus Feldmatt und bildet somit eine eindeutige Adresse aus. Für den Kindergarten ist ein zusätzlicher Eingang vorgesehen, der direkt auf den Spielplatz der Kindergartenkinder ausgerichtet ist. Die Höhensetzung der Baukörper auf der vorgefundenen Topographie unterstützt zusätzlich die Entzerrung der Zugänge und die räumliche Trennung der verschiedenen Nutzungseinheiten.
Eine klare Mitte
Eine zentrale Halle, von der aus alle Gebäudeteile vertikal erschlossen werden, bildet als grosszügiges und dennoch effizientes Verbindungselement einen zentralen Treffpunkt. Die Vielfalt der dadurch entstehenden Situationen ermöglicht eine präzise Ausrichtung der unterschiedlichen Funktionen: So liegen die Werkräume direkt an den Pausenplätzen und versprechen spannende Einblicke. Die Klassenräume und die Räume des Kindergartens orientieren sich zur ruhigeren Westseite und ermöglichen konzentriertes Lernen und Arbeiten. Die optische Verbindung zur Turnhalle schafft ein Gemeinschaftsgefühl über alle Schulstufen hinweg.
Wettbewerb, 2023, in Zusammenarbeit mit Felix Zeitler, Laura Lammar und Dominic Kim
Landschaftsarchitektur: BIOS, Brüssel
Bauingenieur: Dr. Patrick Ole Ohlbrock
Der vorgeschlagene Entwurf knüpft an die bestehenden Qualitäten der Aussenräume an und definiert durch die präzise Setzung zum Schulhaus Feldmatt zwei bestehende Spiel- und Pausenplätze neu. Die städtebauliche Figur ist das Ergebnis einer genauen Analyse der vorgefundenen Situation und schliesst das Areal nach Westen ab.
Analog zur bestehenden Mehrzweckhalle des Schulhaus Feldmatt orientiert sich die grosszügige Turnhalle zur Chrumweidstrasse. Dies fördert die Verbindung zu den nördlich gelegenen Aussensportanlagen und ermöglicht die Nutzung der Turnhalle durch Externe auch während des Schulbetriebs. Gleichzeitig kann der grosszügige Zuschauerbereich als witterungsgeschützte Erweiterung des Pausenplatzes den Schulkindern während den Unterrichtszeiten zugänglich gemacht werden.
Die neuen Schul- und Kindergartenräume orientieren sich in ihrer Lage und Ausrichtung am Schulhaus Feldmatt und werden über die bestehenden Pausenplätze erschlossen. Der Haupteingang liegt in der Achse des überdachten Durchgangs des Schulhaus Feldmatt und bildet somit eine eindeutige Adresse aus. Für den Kindergarten ist ein zusätzlicher Eingang vorgesehen, der direkt auf den Spielplatz der Kindergartenkinder ausgerichtet ist. Die Höhensetzung der Baukörper auf der vorgefundenen Topographie unterstützt zusätzlich die Entzerrung der Zugänge und die räumliche Trennung der verschiedenen Nutzungseinheiten.
Eine klare Mitte
Eine zentrale Halle, von der aus alle Gebäudeteile vertikal erschlossen werden, bildet als grosszügiges und dennoch effizientes Verbindungselement einen zentralen Treffpunkt. Die Vielfalt der dadurch entstehenden Situationen ermöglicht eine präzise Ausrichtung der unterschiedlichen Funktionen: So liegen die Werkräume direkt an den Pausenplätzen und versprechen spannende Einblicke. Die Klassenräume und die Räume des Kindergartens orientieren sich zur ruhigeren Westseite und ermöglichen konzentriertes Lernen und Arbeiten. Die optische Verbindung zur Turnhalle schafft ein Gemeinschaftsgefühl über alle Schulstufen hinweg.
Quinzano, Italien
Auftraggeber: Privat
Umbau 2022–2026
Quinzano liegt rund vier Kilometer vom Zentrum Veronas entfernt, in den nordwestlichen Hügeln der Stadt. Der Ort ist geprägt vom renommierten Valpolicella-Weinanbau und einer lebhaften Toporafie, welche weite Aussichten über die Landschaft bietet.
Das Wohnhaus soll die Qualitäten dieser Landschaft aufnehmen und sich zu seiner Umgebung hin öffnen. Die Übergänge von Innenraum und Landschaft sind fliessed. Eine besondere Herausforderung im Entwurf ist die komplexe und vorgegebene Geometrie des Hauses. Der pavillonartige Bau wird auf ein bestehendes Untergeschoss gestellt und übernimmt dabei dessen exakten Umriss. Die zahlreichen Vor- und Rücksprünge werden zu zentralen Elementen des Entwurfs und schaffen vielfältige Blickbeziehungen mit der Umgebung.
Ein weiteres zentrales Element ist das begrünte Flachdach mit der Pergola. Als architektonisches Element liegt es auf den mit Naturstein verkleideten Aussenmauern auf und fasst die komplexe Geometrie des Grundrisses zusammen. Die ausladende Pergola schafft dabei einen geschützten Aussenbereich und stärkt die Verbindung von Innen- und Aussenraum. Zusätzlich bildet sie einen wirksamen Sonnenschutz für die grosszügig verglasten Innenräume.
Auftraggeber: Privat
Umbau 2022–2026
Quinzano liegt rund vier Kilometer vom Zentrum Veronas entfernt, in den nordwestlichen Hügeln der Stadt. Der Ort ist geprägt vom renommierten Valpolicella-Weinanbau und einer lebhaften Toporafie, welche weite Aussichten über die Landschaft bietet.
Das Wohnhaus soll die Qualitäten dieser Landschaft aufnehmen und sich zu seiner Umgebung hin öffnen. Die Übergänge von Innenraum und Landschaft sind fliessed. Eine besondere Herausforderung im Entwurf ist die komplexe und vorgegebene Geometrie des Hauses. Der pavillonartige Bau wird auf ein bestehendes Untergeschoss gestellt und übernimmt dabei dessen exakten Umriss. Die zahlreichen Vor- und Rücksprünge werden zu zentralen Elementen des Entwurfs und schaffen vielfältige Blickbeziehungen mit der Umgebung.
Ein weiteres zentrales Element ist das begrünte Flachdach mit der Pergola. Als architektonisches Element liegt es auf den mit Naturstein verkleideten Aussenmauern auf und fasst die komplexe Geometrie des Grundrisses zusammen. Die ausladende Pergola schafft dabei einen geschützten Aussenbereich und stärkt die Verbindung von Innen- und Aussenraum. Zusätzlich bildet sie einen wirksamen Sonnenschutz für die grosszügig verglasten Innenräume.