Mauren, Liechtenstein
Sanierung 2019–2020
Die Sanierung eines Einfamilienhauses aus den 1960er-Jahren verfolgt das Ziel, den bestehenden Baukörper technisch zu erneuern und räumlich an die Bedürfnisse einer jungen Familie anzupassen. Im Sinne einer ökologischen und ökonomischen Nachhaltigkeit erfolgen die Eingriffe zurückhaltend und konsequent am Bestand orientiert.
Die zuvor kleinteilige Raumstruktur wird neu organisiert und zu einer offenen Raumfigur zusammengeführt, die sich um den zentralen Kamin als räumlichen Ankerpunkt legt. Küche und Wohnbereich werden zu einem zusammenhängenden und grosszügigen Raum. Ergänzend zur Neugestaltung der bestehenden Bäder wird an der Südseite ein zusätzliches Badezimmer eingefügt.
Parallel zur räumlichen Neuordnung wird das Gebäude energetisch ertüchtigt. Die bestehende Ölheizung weicht einer effizienten Wärmepumpe, das grossflächige Schrägdach wird von innen zusätzlich wärmegedämmt. So verbindet das Projekt minimale Eingriffe mit einer zeitgemässen technischen Erneuerung und führt den Bestand behutsam in die Nutzungsphase einer neuen Generation über.